Unser Sohn Oliver ist mit 25 Jahren mit dem Motorrad schwer verunglückt. Ein Autofahrer hatte ihn in den Straßengraben gedrängt. Er hat ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten, ist nicht mobil und muss seither komplett gepflegt und umfassend betreut werden. Wir haben ihn nicht in eine Pflegeeinrichtung gegeben sondern wir betreuen ihn zu Hause.

Damals erlebten wir, dass es für junge Leute mit Schädel-Hirn-Trauma fast keine altersgemäßen Pflegeplätze gibt. Deshalb haben wir uns zum Ziel gesetzt ein kleines Appartementhaus mit 12 Wohnungen zu bauen, die ein privates Einzelwohnen ermöglichen aber gleichzeitig eine Kontaktaufnahme innerhalb der Hausgemeinschaft begünstigen. Acht Jahre wurde von uns daran gearbeitet und wir waren letztlich auch erfolgreich, denn nachdem wir gemeinsam mit der Förder- und Wohnstätte Kettig eine gemeinnützige Gesellschaft gegründet haben, konnte das kleine Appartementhaus mit dem Namen „Haus Oliver“ mit geliehenem Geld gebaut werden.

Nun kommen wir zum Problem: Das Haus steht noch leer. Der Grund hierfür ist die zu hohe Miete. Wir müssen eine kostendeckende Miete nehmen. Diese entspricht aber nicht den Hartz 4-Richtlinien.

Nach Hartz-4 würden beim Haus Oliver pro Mieter – bei einer zur Verfügung stehenden Wohnfläche von 52 qm Wohnfläche – lediglich 260 € gezahlt (52 x 5,00 €). Wäre der gleiche Mensch mit Behinderung aber in einer stationären Pflegeeinrichtung (z.B. Seniorenheim), dann zahlt der gleiche Kostenträger aber innerhalb des Pflegesatzes einen sog. „Investitionsbeitrag“, der je nach Einrichtung variiert aber heutzutage bei ca. 20 € (in einigen Pflegeeinrichtungen auch durchaus höher) liegt. Damit fallen Kosten für das Wohnen im Pflegeheim in Höhe von 1.040 € monatlich an. Mit einem solchen Betrag an Miete würde das Haus Oliver seine Kosten bestreiten können.

Das Appartementhaus wurde aber bewusst als ein Haus mit individuellen Wohnmöglichkeiten konzipiert und dies auch ausdrücklich auf den damaligen Wunsch aus dem Sozialministerium in Mainz. Es soll eine attraktive, ambulant betreute Lebens- und Wohnform sein, ganz nach dem sozialpolitischen Paradigma: „ambulant vor stationär“. Wie die obige Berechnung zeigt, droht das Projekt aber genau an diesem eigentlich von der Politik gewünschten Gestaltungsprinzip zu scheitern, denn die Kostenträger zahlen bei einem ambulant gestalteten Hilfesetting nicht die gleichen Wohnkosten wie beim stationären Wohnen in einem Pflegeheim.

Wir müssten die Miete deutlich senken können und hierfür benötigen wir Geld. Wenn wir das Geld nicht bald beschaffen, dann sind wir mit unserem Projekt am Ende bevor es begonnen hat. Um nicht jetzt noch zu scheitern, haben wir die Aktion „1 € für Haus Oliver“ ins Leben gerufen. Wenn sich genügend Menschen beteiligen, uns einen € anvertrauen, haben wir die Hoffnung, dass so das fehlende Geld für unser Projekt/unseren Lebenstraum zusammen kommt.

Angenommen Sie würden uns weiterhelfen und es käme mehr Geld ein als benötigt, dann würden wir dieses Geld für einen sozialen Zweck investieren und entsprechende Transparenz herstellen; die Haus-Oliver gGmbH ist als gemeinnützig anerkannt.

Haus Oliver GmbH, Erbacher Str. 19, 57612 Hilgenroth, Tel.: 02682 965117-0
Bankverbindung:
IBAN: DE87 5502 0500 000 14088 00
BIC: BFSWDE33MNZ

 

Spenden können Sie gerne auch mehr als einen Euro!

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  • als Überweisung (als Beleg dient bis zu einem Betrag von 200 € Ihr Kontoauszug; ab einem Betrag darüber erhalten Sie gerne umgehend eine Spendenbescheinigung),
  • Bargeld oder Scheck (hierfür erhalten Sie natürlich umgehend eine Spendenbescheinigung).
  • Sie können uns auch gerne eine Abbuchungserlaubnis erteilen, wenn Sie mehrfach spenden möchten (diese wäre natürlich jederzeit widerrufbar).

Bitte leiten Sie unseren Spendenaufruf weiter.

Mit einem Euro kann wirksam dann geholfen werden, wenn viele Menschen einen Euro spenden. Wenn Sie einen Euro geben und den Spendenaufruf an zwei weitere Menschen weiter geben, die ebenfalls einen Euro spenden, dann hat sich Ihr Euro verdoppelt. Wenn diese Menschen ebenso verfahren, dann braucht es keine 20 Verdoppelungen – und Haus Oliver kann die schwierige Startphase überstehen.

Bitte teilen Sie also unseren Aufruf in Ihren Netzwerken, veröffentlichen Sie ihn auf Ihrer Webseite und erzählen Sie darüber. Denn Ihre Unterstzützung kann helfen, ein einzigartiges Projekt wahr werden zu lassen!